Das Programm

Ein Programm mit hochkarätigen Künstlern runden die Ausstellung ab.

Die Veranstaltungen beginnen um 19:00 Uhr und sind alle kostenfrei.

Für das leibliche Wohl sorgen die Aufstreicher des LutherLABs

 

Termin

Künstler

 

Mittwoch, 19. Juni

Frank Goosen

Der bekannte Bochumer Autor und Kabarettist Frank Goosen liest Auszüge aus den literarischen und journalistischen Texten Wolfgang Welts und berichtet von Berührungspunkten mit seinem verstorbenen Schriftstellerkollegen. Über dessen Schaffen urteilt Goosen: »In jedem Buch von Wolfgang Welt stecken Geschichten für einen Film.« Frank Goosen tritt seit 1992 regelmäßig auf deutschen Bühnen auf. Er schrieb mehrere erfolgreiche Romane, darunter Liegen lernen (2001), So viel Zeit (2007) und Sommerfest (2012). Sein Erzählband Radio Heimat – Geschichten von zuhause (2010) war ebenfalls schnell ganz oben in den Bestsellerlisten vertreten und entwickelte sich parallel dazu zu einem bundesweit erfolgreichen Bühnenprogramm.

Mit Raketenmänner begeisterte Goosen im Frühjahr 2014 Publikum und Feuilletons, Anfang 2019 erschien sein aktueller Roman Kein Wunder. Bereits vier seiner Stoffe wurden für das Kino verfilmt, u. a. Sommerfest, das im Sommer 2017 unter der Regie von Sönke Wortmann auf die Leinwand kam. Daneben schreibt der Fußball-»Meta-Experte« (WELT) und leidenschaftliche Fan seines Vereins, dem VfL Bochum, regelmäßig Kurzgeschichten und Kolumnen, u. a. für den »kicker«.

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Frank_Goosen_web.jpg

Samstag,

22. Juni

Thomas Anzenhofer

Der Schauspieler Thomas Anzenhofer ist seit vielen Jahren ständiger Gast am Schauspielhaus Bochum, zuletzt mit den Erfolgsproduktionen „Solo für Kruske- eine musikalische Kriminallesung mit Videobeweis“, „A Tribute to Johnny Cash“, Well, you´re my friend“ und „Heimat ist auch keine Lösung“, und ist bekannt aus zahlreichen TV-, Kino- und Hörfunkproduktionen.

 tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Anzenhofer.jpg

Freitag,
28. Juni

Songs von Buddy Holly  - mit Helmut Brasse

Es ist durchaus möglich, dass sich Wolfgang Welt und der Wittener Helmut Brasse mal unwissentlich begegnet sind. Denn während Wolfgang Welt in den frühen 1980ern in den Läden einer Schallplatten-Handelskette gearbeitet hat, jobbte Helmut Brasse in deren Wittener Zentrale. Und es gibt weitere Parallelen. Wolfgang Welt wurde bekanntlich Musikautor für unzählige Printmedien. Helmut Brasse fand seinen beruflichen Weg als Musikautor fürs Radio. Es gibt aber auch einen großen Unterschied. Anders als Wolfgang Welt ist Helmut Brasse auch als Musiker aktiv. Seit über 8 Jahren gehört er zum Wittener Kulturverein „Maschinchen Buntes“. Und veranstaltet dort u.a. ein regelmäßiges Rock- und Pop-Chorsingen sowie eine „Beat-Session“. Und bei letzterer widmete er Buddy Holly ein kleines Special. Für das Rahmenprogramm zur Wolfgang Welt- Ausstellung wird daraus nun ein größeres Special. Das die Bedeutung von Buddy Holly für die heutige Musik unterstreicht. Und sicher auch erklärt, warum Wolfgang Welts erster Roman „Peggy Sue“ heißen sollte.

 tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Helmut Brasse.JPG

Samstag,

29. Juni

Mike Litt

Mike Litt wurde in Washington D.C. geboren und lebt seit früher Kindheit in Deutschland. Schon während der Schulzeit entwickelte und pflegte er parallel seine Vorlieben für den Journalismus und die Musik. So wurde er als Journalist und Musiker gleichermaßen bekannt. Seit 1995 zählt er zum festen Mitarbeiter-Team des jungen WDR-Radiosenders 1LIVE, für den er sowohl als Moderator, Autor, Reporter und DJ tätig ist. Zeitgleich verfolgte er seine Karriere als DJ und Produzent. Mike Litt veröffentlichte etliche Tracks und DJ-Mix-CDs für große Labels wie „Ministry of Sound“ oder „Kontor“. Litt spielte viele mehrstündige DJ-Sets im weltberühmten Club „Tribehouse“. Außerdem wurde er für die „Winter Music Conference“ in Miami, das „Privilege“ auf Ibiza sowie das Mega-Event „Mayday“ gebucht. Während der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigte er als DJ sein Können vor mehreren hunderttausend Menschen aus aller Welt live auf offiziellen „Public Viewing Areas“. Mike Litt widmet sich kontinuierlich neuen Projekten in den Bereichen „Journalismus“ und „Musik“. In den Jahren 2007 und 2008 veröffentlichte er DJ-Mix-CDs auf Circle Records / Daredo mit den Titeln „Exile On Mainstreet“ und „Out in the Street“, auf denen er eher ausgefallene Sounds des elektronischen Genres präsentierte. Als Intendant der „Electric Lounge“ prägt Litt alljährlich das Kultur-Festival „Bochumer Musiksommer“. Dort trat er auch gemeinsam mit dem Jugendsinfonierorchester Bochum auf und interpretierte klassische Musik in Verbindung mit eigenen elektronischen Kompositionen.

Viele Radiohörer kennen Mike Litt vor allem als Moderator der WDR-Sendung „Klubbing“. Dort erweist er sich schon lange als profunder Kenner der jungen, deutschen Literaturszene. Vor Publikum begrüßt er in dieser Radioshow seit fast einem Jahrzehnt allwöchentlich Autoren und Schriftstellerinnen zum Interview und zur Lesung. Von Heinz Strunk über Charlotte Roche bis hin zu Jan Weiler waren schon viele bekannte Autoren in seiner Sendung zu Gast. Erwähnen sollte man aber auch seinen alljährlichen Radio-Auftritt als „Der einsamste DJ der Welt“. Diese Kultsendung gibt es immer nur (natürlich) an Heiligabend auf Radio 1Live - das aber immerhin schon seit 1998. Hat diese Sendung jemals ein Ende? In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ stand zu lesen: „Mike Litt ist gefälligst „der einsamste DJ der Welt“, der Erfolg verdammt ihn dazu.“

Im Kultur-Magazin "zwanzig 10" wurde Litt in Hinblick auf das Kulturhaupstadt-Jahr 2010 unter den 50 Machern der Ruhrmetropole mit den Worten "Mike Litt ist der Archetyp des modernen Medienschaffenden" gelistet.

Seit 2010 moderiert Mike Litt außerdem im dritten Programm vom „Deutschlandradio“: „DRadio Wissen“ heißt die junge Abteilung des bekannten Senders, der digital über DAB+, Kabel, Internet und Satellit zu empfangen ist. Dort hostet Mike Litt seine wöchentliche DJ-Show „Lärm by Litt“ am Samstagabend.

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/mike litt 1.jpg 

 

Sonntag,

07. Juli

Arne Nobel

Arne Nobel, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Soziologie in Köln. 2000 begann er sein Schauspielstudium in Hamburg. Er arbeitete als Schauspieler am TAT in Frankfurt, am Schauspiel Köln und bei den Berliner Festspielen bevor er 2005/06 als Regieassistent ans Schauspielhaus Bochum kam. 2007 Regiedebüt mit „Die Gesammelten Werke von Billy The Kid“ im TUT, Auftritte in diversen Produktionen des Schauspielhauses meist unter der Regie von Dieter Giesing. 2008 inszenierte er den mittlerweile zum Kult gewordenen Liederabend „A Tribute to Johnny Cash“. 2009 Gründung des off-off-Theaters ROTTSTR 5, Inszenierung von zahlreichen Stücken, z. B. eine TROJA-Trilogie, NIBELUNGEN – Isenstein, Ein Requiem für Sylvia Plath... etc., stand seither wieder regelmäßig auf der Bühne, sei es als Odysseus, Tyler Durden, Werther oder Hagen von Tronje. 2011 schied er aus der ROTTSTR 5 aus und arbeitet seither frei als Regisseur und Schauspieler. 2012 zeichnete er für den Jim Morrison Abend „THE LIZARD KING“ am Staatstheater Bielefeld verantwortlich. Außerdem gründete er die b-bande, eine freie company mit wechselnder Besetzung die für multimediale Kunst-performances oder Action-Lesungen zuständig ist. 2014 entsteht das Sprechgesang-Musik-Projekt NEW WAVE POETRY mit der Band Leland P. Des Weiteren schreibt er eigene Stücke, Hörspiele und zeichnet sich auch als Bildender Künstler mit zwei erfolgreichen Einzelausstellungen verantwortlich. Im Dezember 2015 gab er sein New York Debüt in der multimedia-internet-theater-serie SHADOWLAND von John Jesurun. 2017 kehrte er in seine Heimat Elsfleth/Weser zurück und eröffnete die Galerie KUNST 42, wo er seine Bilder ausstellt und Actionlesungen veranstaltet.

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Arne Nobel.jpg 

 

 

 

 

Freitag,

12. Juli

Klaus Märkert

Klaus Märkert, gelernter Diplom-Sozialarbeiter, DJ (Mitbegründer der legendären Szene-Diskothek Zwischenfall) und Bochumer Schriftsteller, als solcher Erfinder des Nachthumors und Mitbegründer der kultigen Lesebühne Schementhemen.

Schwarzer Humor trifft auf ANTI-POP, Erdachtes auf Autobiografisches, so könnte man eine Lesung des Bochumer Autor und Szene-DJs Klaus Märkert inhaltlich einordnen . Als häufiger Gast-Autor oder auch Mitgestalter diverser Lesebühnen weiß er jedenfalls um die richtige Text-Mischung, die aus einer Lesung ein sowohl spannendes als auch humorvolles Event macht.

www.klaus-maerkert.de

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Klaus Märkert.jpg

Freitag, 19. Juli

Peter „Zonte“ Zontkowski

Peter Zontkowski, geb. 1954 in Langendreer

Heute Rentner, Autor, Musiker und Moderator einer monatlichen eigenen Radiosendung über Radio Herne ( Time Out , jeden dritten Sonntag im Monat ,19.05 Uhr).

Bin in den frühen 70ern bei APPEL gestrandet, wurde Stammgast und lernte 197B WoW an der Theke kennen! Das mit dem Buddy Holly -Tick fand ich zwar immer etwas seltsam aber der Mann war unverrückbar ein Unikum, eins das heute leider fehlt! Rave on!!!

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Peter Zontkowski.jpg

 

Samstag, 27. Juli

Rainer Küster

Rainer Küster, Dr. phil., geb. 1942, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Hamburg und Bochum; bis zur Pensionierung Studiendirektor an der Theodor-Körner-Schule in Bochum; viele Jahre Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum; Publikationen zur Sprachwissenschaft und zur Deutschdidaktik; Mitarbeit an Lehrwerken zum Deutsch- und Philosophieunterricht; Autor der Sammlung "Bochumer Wortschätzchen" (mit J. Fellsches, 8. Aufl., 2018); Autor von Kriminalromanen (zuletzt „Schuldenspiele“, 2015) und zwei Büchern über „Bochumer Häuser“ (2006 und 2013).

 

 

tl_files/standard/bilder/Aktivitaeten/WoW_Ausstellung/Küster.JPG